Geschichte/Sozialkunde

Warum sollte man jetzt noch Dinge lernen, die sich vor mehreren hundert Jahren abgespielt haben? Die Antwort auf diese Frage liefert uns in der Wirtschaftsschule das kombinierte Fach Geschichte/Sozialkunde. Durch den kompetenzorientierten Lehrplan stehen nicht mehr so sehr die reinen Fakten und Jahreszahlen im Mittelpunkt, sondern vielmehr das Verständnis der Schülerinnen und Schüler für Entwicklungen und wiederkehrende Prozesse in der Geschichte.

Die Jugendlichen sollen verstehen, welche Ereignisse und auch Probleme Einfluss auf die Menschen hatten und haben, und können dadurch den entscheidenden Gegenwartsbezug herstellen. Von der V7 mit der Geschichte des Mittelalters bis hin zu zur V10 mit den aktuellen Geschehnissen in Deutschland und der Welt werden die Schülerinnen und Schüler immer wieder auf Entdeckungsfahrten zwischen dem Leben der Ritter, der Französischen Revolution, den beiden Weltkriegen und der heutigen Zeit gemeinsam mit den Lehrkräften gehen.

Außerdem eignet sich das Fach Geschichte/Sozialkunde sehr gut zur fächerübergreifenden Unterricht vor allem mit dem Fach Deutsch und für Unternehmungen, bei denen die Jugendlichen Geschichte live und hautnah erleben können (z.B. Besuch der Fuggerei in Augsburg oder der KZ-Gedenkstätte Dachau)

Kurz gesagt: Kenntnisse der Geschichte und in Sozialkunde sind Grundvoraussetzungen für die heranwachsenden Schülerinnen und Schüler, um die Welt besser verstehen zu können und überlegt handeln zu können. Das verstaubte Image von Großvaters Geschichten hat das Fach schon lange abgelegt und kann erforschend und entdeckend von den Klassen erlebt werden.